5. Juli 2026 – 14:30 Uhr

Der Festzug

Das war der Festzugsweg 2026

Weißhofer Straße – Marktplatz – Melanchthonstraße – Gartenstraße – Friedenstraße – Bismarckstraße – Melanchthonstraße* – Am Gottesackertor

Bitte Festzugsweg freihalten! Den Anweisungen der Festzugordner ist Folge zu leisten.
*Aus Sicherheitsgründen verlassen einige Pferdegespanne den Festzug bereits am Kaiserdenkmal.

Peter-und-Paul-Fest Bretten Strecke Festzug

Festzugsteilnehmer:

I. Bürgerwehren marschieren auf

Die Wehrhaftigkeit der Bürger von 1504 setzte sich in den nachfolgenden Jahrhunderten in den Schützengesellschaften fort. Daraus entstanden im 18. und 19. Jahrhundert die Bürgerwehren und Milizen, deren Uniformierung in der napoleonischen Zeit ihren Höhepunkt hatte.

  • Nummer 01 —

    Historische Bürgerwehr Unterharmersbach

    Kommandant: Hauptmann Marcus Bohnert, Spielmannszug, Infanterie, Trachtengruppe

  • Nummer 02 —

    Historische Bürgerwehr Ettlingen 1715

    Kommandant: Hauptmann Thilo Florl, Musikkapelle, Bürgerwehr, Trachtenfrauen

  • Nummer 03 —

    Historische Bürgerwehr Karlsruhe

    Kommandant: Hauptmann Sven Bauersfeld, Bürgerwehr, Biedermeiergruppe, Kanoniere angeführt von Sergeant Christopher Csulits

  • Nummer 04 —

    Historische Bürgerwehr Waldkirch

    1. Vorsitzende: Hauptfeldwebel Ute Ruesch, Spielmannszug, Infanterist und Trachtenträgerin

  • Nummer 05 —

    Freiwillige Bürgerwehr Zell am Harmersbach

    Kommandant: Hauptmann Andreas Lehmann, Spielmannszug, Bürgerwehr, Trachtenfrauen „Zeller Bürgerinnen“

  • Nummer 06 —

    Bürgerwehr Alt-Weinheim

    Kommandant: Hauptmann Andreas Neumann, Bürgerwehr

  • Nummer 07 —

    Heimatvereinigung Oald Bensem, Hist. Bürgerwehr Bensheim, Biedermeiergruppe

    Kommandant: Hauptmann Alexander Kreissl, Ehrenkommandant: Major Werner Rödel, Spielmannszug, Bürgerwehr, Biedermeiergruppe

  • Nummer 08 —

    Schützenkönige zu Brettheim

    beim Ausmarsch zum Freischießen an Peter und Paul 1848. Leitung: Oberschützenmeister Andreas Leonhardt

  • Nummer 09 —

    Historische Bürgerwehr der Stadt Bretten

    Kommandant und stellvertretender Landeskommandant: Major Dieter Petri, Ehrenkutsche, Artillerie mit Stadtkanone, Musikzug, Bürgerwehr


II. Brettheim um 1504

Die Stadt war in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts von einer Mauer umgeben. Deren ältester Teil ist der um 1350 erbaute Simmelturm. Um 1450 entstand der Pfeiferturm. Bretten besaß schon vor 1148 das Marktrecht. Es war Knotenpunkt zweier wichtiger Handelsstraßen. Auf dem Wochenmarkt boten Weinhändler, Klein- und Gewürzkrämer ihre Waren an.

  • Nummer 10 —

    Fanfaren- und Trommlerzug Bretten 1504

    in den blau-weißen Farben der Stadt

  • Nummer 11 —

    Eine Schar fröhlicher Kinder und Brettener Volk

  • Nummer 12 —

    Vogt Conrad von Sickingen und seine Frau Christine Köth von Wannscheidt und die Stadtwache

    mit den Hauptmännern Jörg von Rosenberg und Zeisolf von Adelshofen gefolgt von Trommlern und zum Kampf formierten Helmpartern. Bürgerinnen und Kinder geleiten den Reißwagen.

  • Nummer 13 —

    Trommler und Fahnenschwinger

    mit den Wappenzeichen kurpfälzischer Familien

  • Nummer 14 —

    Der Amtsschultheiß Hans Lott

    und Mitglieder des Brettener Rats

  • Nummer 15 —

    Der junge Melanchthon

    und seine Familie

  • Nummer 16 —

    Reiche Bürger

    mit Prunkwagen und dem Gefolge zu Pferd

  • Nummer 17 —

    Die Kraemer

    mit Kaufmannswagen werden zum Schutz vor Dieben von den Federfechtern begleitet.

  • Nummer 18 —

    Die Gruschdler

    werden vom Wanderprediger Bruder Hubertus begleitet.

  • Nummer 19 —

    Die Pfeffersäcke

    handelten mit wertvollen Gewürzen.

  • Nummer 20 —

    Fanfarenzug Weiher

  • Nummer 21 —

    Das Zehrhaus Paravicini

    erinnert an ein Gasthaus um 1504

  • Nummer 22 —

    Gelahrte und Gereiste

  • Nummer 23 —

    Mönche und Laienbrüder

    aus Herrenalb, Nonnen aus dem Kloster Frauenalb

  • Nummer 24 —

    Medicus, Kräuterweiber, weise Frauen und Feldpater

  • Nummer 25 —

    Die öffentliche Garküche

    war beim Steinhaus eingerichtet.

  • Nummer 26 —

    Die Brettener Bruchenballer

    zeigen ihr Spiel.

  • Nummer 27 —

    Die Quacksalber

    mit Gaukelei und Comedia

  • Nummer 28 —

    Der Scharfrichter

    des Oberamtes. Schwertträger und Wasenmeister, Frouwenwirtin, heilkundige und freie Frouwen.

  • Nummer 29 —

    Fahnenschwinger Contrada della Corte

    aus Italien

  • Nummer 30 —

    Gaukler und Spielleute Loeffelstielzchen

    mit ihren authentischen Instrumenten

  • Nummer 31 —

    Fahrendes Volk / Zigeyner

    mit einem Wagen

  • Nummer 32 —

    Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde Waldkirch


III. Die Landbevölkerung

Auf den seit 1492 regelmäßig abgehaltenen Brettener Jahrmärkten wurden vor allem Tuche, landwirtschaftliche Geräte und Nahrungsmittel gehandelt.

  • Nummer 33 —

    Zeidler

    ernten Honig und Wachs, außerdem sorgen sie für das Wohl der Bienen.

  • Nummer 34 —

    Bauern

    Besonders dankbar für die Befriedung des Landes erweisen Bauern des Umlandes ihre Referenz.

  • Nummer 35 —

    Schmücker

    mit bunten Gebinden

  • Nummer 36 —

    Wengerter und Kelterer

  • Nummer 37 —

    Schäferzunft

    des Oberamts Bretten mit Zunftfahne und Zunftmeister, den Siegern des Schäfersprungs, Obermeister und Schäfer

  • Nummer 38 —

    Fanfarenzug Hagen


IV. Städtisches Handwerk

Gewerbetreibende, Handwerker, Gesellen und Lehrjungen bildeten den größten Teil der Brettheimer Bevölkerung. Um 1540 zählte man 44 verschiedene Handwerksberufe. Die Handwerker waren in Zünften organisiert und lebten vom beträchtlichen Durchgangsverkehr und der Versorgung des Umlandes.

  • Nummer 39 —

    Ehrbare Zünfte Brettheim

    Die Zunftfahnen, Zunftmeister, Gesellen und Zunftlade der Ehrbaren Zünfte Brettheim: Leiterbauer, Korb-macher, Schreiner, Hutfilzer und Lederer

  • Nummer 40 —

    Handwerkergilde

    Die Handwerkergilde mit Küfer und Fasswagen

  • Nummer 41 —

    Seifensieder

  • Nummer 42 —

    Färber

  • Nummer 43 —

    Münzer

    Die Münzer mit ihrem Klippwerk zur Münzprägung

  • Nummer 44 —

    Wäscherinnen

  • Nummer 45 —

    Kurfürstliche Fanfarenbläser & Melanchthon Herolde

    Kurfürstliche Fanfarenbläser und Trommler der Melanchthon Herolde Bretten

  • Nummer 46 —

    Bierbrauer

    mit Zunftfahne

  • Nummer 47 —

    Lebküchner

    Bretten war früher für seine Lebkuchenproduktion sehr bekannt.

  • Nummer 48 —

    Die Käser

    bieten über das Fest selbst gemachten Käse an.

  • Nummer 49 —

    Die Bruderschaft der freien Zünfte

    Laternenmacher, Gürtler, Flachsbauer, Spinner und Weber präsentieren ihr Handwerk.

  • Nummer 50 —

    Schmiede

    mit einem Rüstwagen

  • Nummer 51 —

    Kettenhemdmacher

  • Nummer 52 —

    Köhlergruppe Sprantal

    mit Holz- und Kohlewagen

  • Nummer 53 —

    Tagelöhner

    mit den Ziegen ihres Lehnsherrn

  • Nummer 54 —

    Europafanfare Karlsruhe


V. Brettheim im Kurpfälzisch-Bayerischen Erbfolgekrieg

Das zweifellos größte Ereignis in der Stadtgeschichte war die Belagerung Brettens durch Herzog Ulrich von Württemberg im Bayerisch-Pfälzischen Erbfolgekrieg. Kurfürst Philipp von der Kurpfalz hatte diese Absicht bereits früh erkannt und verstärkte daher die Verteidigung der Stadt mit Ausrüstung und Leuten. Die folgenden Gruppen und Persönlichkeiten hat uns Georg Schwartzerdt, der Bruder Philipp Melanchthons und
Schultheiß zu Bretten, in seiner Beschreibung des Ausfalls vom 28. Juni 1504 überliefert.

  • Nummer 55 —

    Kurprinz Ludwig, Huldelsman Gesind, Marsilius von Reiffenberg

    Kurprinz Ludwig mit seinem Gefolge‚ Huldelsman Gesind und Marsilius von Reiffenberg, oberster Feldhauptmann der Verteidiger von Brettheim, mit einer Leibgarde aus Schweizer Reisläufern

  • Nummer 56 —

    5 Schneeballen

    Von der Kurpfalz angeworbene und aufgebotene Ritter des Kraichgau-Adels mit dem Wappen der 5 Schneeballen Flehingen-Sickingen. Bewaffnete Knechte mit Helm und Harnisch geleiten die adligen Herren und ihre Edelfrauen.

  • Nummer 57 —

    Verlorener Haufen

  • Nummer 58 —

    Armbrustschützen

    um Hans Entenkopf aus Neipsen

  • Nummer 59 —

    Die Bogenschützen

    mit ihren Langbogen

  • Nummer 60 —

    Die Landsknechte

    marschieren in strenger Formation,angeführt von Hauptmann Hans von Göppingen. Langspieße, Hellebarden und Arkebusen prägen das Bild, unterstützt von Trommeln, Schwegelpfeifen und Kurpfalzfahne. Dahinter folgt der Tross, samt Landsknechtslein.

  • Nummer 61 —

    Albrecht Schedels Fähnlein

  • Nummer 62 —

    Fanfarenzug Heidelsheim

  • Nummer 63 —

    Die Bürgerwehr Heydolfesheim

    mit Triller, Spießern, Büchsenschützen und Helmpartern

  • Nummer 64 —

    Brettener Artillerie

    eine Feldkartaune, der Balduff mit seinem Zubehör, zwei Schlangen, Hakenbüchsen, Büchsenmeister und Stückknechte

  • Nummer 65 —

    Der Feldscher

    versorgte die Verletzten auf dem Schlachtfeld und im Lager.

  • Nummer 66 —

    Knabenkapelle Kaufbeuren



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